Ratgeber

Online-Terminbuchung in 5 Minuten einrichten — Schritt für Schritt

Veröffentlicht · 5 Min. Lesezeit

Du brauchst weder Website noch Entwickler noch ein freies Wochenende, um online Termine anzunehmen. Du brauchst eine Liste deiner Leistungen, deine echten Arbeitszeiten und einen Link an den richtigen Stellen. Hier ist alles, Schritt für Schritt — heute Nachmittag machbar, mit jedem guten Buchungstool, TapBook eingeschlossen.

Schritt 1 — Schreib deine Leistungen wie eine Speisekarte

Jede Leistung braucht drei Dinge: einen Namen, den deine Kund:innen benutzen würden („Herrenhaarschnitt", nicht „Leistung A"), eine Dauer und einen Preis. Runde die Dauer auf — ein 25-Minuten-Schnitt ist ein 30-Minuten-Slot, denn begrüßen, kassieren und fegen gehören dazu.

Starte mit deinen 3–5 meistgebuchten Leistungen, nicht mit allen zwanzig. Eine kurze Karte konvertiert besser; erweitern kannst du jederzeit.

Schritt 2 — Stell die Zeiten ein, die du wirklich hältst

Öffne Buchungszeiten nur dort, wo du wirklich arbeitest, und sei großzügig mit Pausen — eine geschützte Mittagspause ist besser, als einer Kundin absagen zu müssen. Hast du jeden zweiten Dienstag frei, blockiere ihn jetzt — nicht erst, wenn ihn jemand gebucht hat.

Schritt 3 — Platziere den Link dort, wo deine Kund:innen schon sind

Diesen Schritt überspringen die meisten — dabei entscheidet er. Deine Kund:innen warten nicht auf einer Buchungsplattform; sie sind auf deinem Instagram, deiner Facebook-Seite und deinem Google-Unternehmensprofil. Der Link gehört in die Instagram-Bio, angepinnt auf Facebook und als Termin-Link ins Google-Profil.

Offline zählt doppelt: Ein QR-Code an der Kasse oder am Spiegel macht aus „Ruf an für einen Termin" eine Selbstbedienungs-Gewohnheit. Stammkund:innen scannen ihn einmal und rufen nie wieder an.

Schritt 4 — Lass die Bestätigung für dich sprechen

Eine Buchung soll sich selbst bestätigen: Die Kundin bekommt eine E-Mail mit Termin, Adresse und einer Möglichkeit zum Stornieren oder Umbuchen. Bei TapBook gehören Bestätigungs- und Erinnerungsmails zum Pro-Plan — er lohnt sich in dem Moment, in dem No-Shows dich mehr als 10 € im Monat kosten. Bei den meisten ist das ein einziger.

Schritt 5 — Beobachte die erste Woche, dann lass es in Ruhe

In der ersten Woche lernst du mehr als aus jedem Ratgeber: welche Leistung gewählt wird, welche Zeiten zuerst voll sind, was vor der Buchung gefragt wird. Genau das behebst du — benenne die missverständliche Leistung um, öffne einen Abendslot — und dann Finger weg. Das System arbeitet, während du arbeitest.

Deine Seite könnte heute Abend die erste Buchung annehmen

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